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Vier in einer Reihe 4/4: "Von der Kindheit ins Erwachsenenalter: Wie elterliche psychische Erkrankungen das Leben prägen" (A: aufklaren, online)

26. November 2025, 16-18 Uhr online

Veranstalter: A: aufklaren

Referent: Prof. Dr. Johannes Jungbauer

Die Veranstaltung "Von der Kindheit ins Erwachsenenalter: Wie elterliche psychische Erkrankungen das Leben prägen" ist Teil der Fortbildungsreihe "Vier in einer Reihe" von A: aufklaren. Mit dem Jahresthema "Transgenerationale Weitergabe psychischer Erkrankungen" möchte A: aufklaren in diesem Jahr in vier Beiträgen deutlich machen, dass frühzeitige ganzheitliche Perspektiven auf Familien mit psychisch erkrankten Eltern erforderlich sind, damit der Staffelstab nicht an die nächste Generation weitergeben wird.

In der vierten Veranstaltung geht es um folgendes Thema: Aus kleinen Kindern werden große Leute. Und was sie in ihrer Kindheit erlebt haben, was sie stärkte und was sie belastete, haben sie als Erwachsene im Gepäck. Zu diesen Gepäckstücken kann auch gehören, dass Eltern psychisch erkrankt waren, ausgesprochen oder nicht, mit Unterstützung durch andere oder verschwiegen und isoliert, oft mit viel Leid. In dieser Folge wird sich mit der Rückschau beschäftigt. Wie blicken heutige Erwachsene auf ihre Kindheit zurück, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt waren? Wie wirken sich damals erlebte Belastungen und Herausforderungen auf ihren heutigen Alltag aus? Welche Themen kehren im späteren Leben wieder? Wie haben sich ihre familiären und sozialen Beziehungen entwickelt? Viele erwachsene Kinder haben das Gefühl, stark durch ihre besonderen Kindheitserfahrungen geprägt zu sein. Manche fühlen sich bis heute psychisch belastet oder beeinträchtigt, andere erzählen auch davon, wie sie durch ihre Erfahrungen persönlich gewachsen sind.

Referent ist Prof. Dr. Johannes Jungbauer.

Weitere Informationen zur Fortbildung sowie der Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Zum Hintergrund:

Kinder psychisch erkrankter Eltern haben ein 3-4-fach erhöhtes Risiko selbst eine psychische Erkrankung auszubilden. Wenn sie keine Unterstützung erhalten, starten sie selbst mit einer erheblichen Hypothek ins Leben, die ihre Chancen auf Teilhabe an der Gesellschaft, Entfaltung ihrer Persönlichkeit, erfolgreichem beruflichen Lebensweg, Partnerschaften und eigener Elternschaft belasten. Das vielfach in der Literatur beschriebene Risiko nicht gesund aufzuwachsen, ist eine unmittelbare Aufforderung, sich für Prävention einzusetzen und frühzeitig Unterstützung anzubieten.

Wir wissen außerdem, dass viele Eltern, die sich in Therapie begeben, mit der Zeit erkunden, dass auch ihre Eltern psychisch stark belastet waren. Manche Eltern der Vorgeneration waren auch in Behandlung oder eine Diagnose war bekannt, bei Anderen lassen zumindest die erinnerten Erzählungen, darauf schließen, dass die jetzigen Eltern auch Kinder psychisch erkrankter Eltern sind.

Psychische Erkrankungen müssen nicht linear von einer Generation in die nächste weitergegeben werden. Mit dem Wissen um die bio-psycho-sozialen Aspekte bestehen viele Ansatzpunkte, die Transgenerationale Weitergabe zu hemmen oder auch zu vermeiden.

 

Teaser

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