Das Bündnis KipsFam vereint Institutionen, Verbände und Akteur*innen aus Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitssystem, Eingliederungshilfe, Suchthilfe, Frühe Hilfen, Wissenschaft und Selbsthilfe bzw. Selbst- und Interessensvertretung. Alle Mitglieder verbindet ein Ziel: Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien nachhaltig stärken und die Versorgungssituation zu verbessern – mit professioneller Unterstützung, politischer Durchsetzungskraft und gelebter Verantwortung. Das Bündnis KipsFam liefert fundierte Vorschläge, um bestehende Versorgungslücken zu schließen, vermittelt Fachexpertise und steht für die Umsetzung bereit. Gemeinsam mit den politischen Verantwortlichen will es dazu beitragen, dass Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familienstrukturen in Politik und Gesellschaft dauerhaft mitgedacht werden. Das Bündnis KipsFam setzt sich dafür ein, dass
· Hilfen systemübergreifend vernetzt und verbindlich geregelt werden
· Rechtliche Grundlagen in den Sozialgesetzbüchern angepasst werden
· Prävention und Teilhabe als gesamtgesellschaftliche Verantwortung verstanden werden
Konkret heißt das: Präsenz auf Fachveranstaltungen, Bündelung von Aktivitäten, Aufrufe und parlamentarische Arbeit in Berlin. Eine wichtige Ergänzung zur praktischen Tätigkeit in den Einrichtungen und den Strukturentwicklungen im Rahmen von Kommunalen und Landesrahmenkonzepten. Das Bündnis ist ein Projekt des Bundesverbands für Erziehungshilfen e.V. (AFET), in Kooperation mit NACOA Deutschland und dem Paritätischen Gesamtverband und wird gefördert von der Auridis Stiftung.