Die Zahl der Familien mit psychischen Belastungen aufgrund von vieldimensionalen Problemlagen, die zielgerichtete Unterstützung benötigen, steigt. Wenn Eltern stark belastet sind, hat dies auch Auswirkungen auf den Umgang mit den Kindern. Dies zeigt sich auch in den stationären Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter/Väter/Kinder. Diagnosen aus dem F-Bereich des ICD-Systems kommen bei den Müttern/Vätern sehr häufig vor und bei den Kindern werden oft Verhaltensauffälligkeiten festgestellt. Ein angemessener Umgang damit in dem vorgegebenen Rahmen stellt die Fachkräfte in den Kliniken und den Beratungsstellen vor Herausforderungen.
In der Veranstaltung wird ein Überblick über die komplexen Ursachen und Auswirkungen psychischer Belastungen und Erkrankungen im Familiensystem gegeben. Daraus resultierende Bindungsprobleme und Möglichkeiten der Bindungsförderung werden aufgezeigt, ebenso graduelle Unterschiede in der Schwere der Erkrankungen. Im Gespräch mit dem Referenten gibt es auch die Gelegenheit, Erfahrungen aus der Praxis vorzustellen und Hilfemöglichkeiten auszutauschen.
Die Veranstaltung richtet sich an medizinische, psychologische und sozialpädagogische Fachkräfte in den Kliniken sowie an Fachkräfte in den unterschiedlichen Beratungsstellen im Bereich Familie/Jugend/Kinder.
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